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Schnecken im Garten!


Die Schnecke gehört zu den Weichtieren. Schnecken kommen im Binnengewässer als auch auf dem Festland vor. Es soll über 100.000 Arten geben. Sie können 0,5 mm bis zu 75 cm groß werden. Schnecken bestehen zu 85 % aus Wasser. Ihre Haut schützt sie kaum vor Feuchtigkeitsverlusten. Daher müssen sie sich in feuchten Ecken, Winkeln und unter Steinen verstecken. Nachts und an regnerischen, trüben Tagen werden sie aktiv. Ein Schneckenpaar kann bis zu 400 Eier in einer Saison ablegen.


Fragen und Antworten zur Schnecke
  Frage Antwort
Sind Nacktschnecken nützlich? Nein, da sie Löcher in die Blätter fressen, an Früchten knappern, an den Stängel nagen
und ganze Jungpflänzchen radikal abfressen.
Sind Weinbergschnecken nützlich? Ja, Sie helfen dem Gärtner sogar, denn sie fressen auch die Eigelege der Nacktschnecken auf. Übrigens stehen sie unter Naturschutz. Sie sind aber auch für den Gourmets interessant.
Sind Schnirkelschnecken schädlich? Nein, sie leben überwiegend von totem Pflanzenmaterial
Können Schnecken zur Plage im Garten werden? Jaaaaaaaaaaaaaa!!!!!
Vor allem in regnerischen Zeiten.
Warum machen die Schnecken so einen "Schneckenschleim"? Schnecken habe eine spezielle Drüse, mit der sie ein Sekret abgeben können. Über diesen „Schneckenschleim“ gleiten sie dann mit ihrem Körper hinweg. Die Schleimspur sorgt dafür, dass der Untergrund über den die Schnecke kriecht für sie leichter zu bewältigen ist.
Wie vermehren sich Schnecken? Liebesspiel und Paarung der Weinbergschnecke. Die Paarung der Weinbergschnecke findet nach einem mehrstündigen Liebesspiel statt, bei dem sich die Schnecken zunächst mit den Fühlern betasten, und mit den Fußsohlen aneinander hoch kriechen. Im Verlauf des Liebesspiels kann es zur Anwendung eines so genannten Liebespfeils kommen.
Das klingt interessant!
Welche vorsorge kann ich gegen Schnecken treffen? Im Frühjahr die ersten Schnecken unbedingt entsorgen, damit sie sich nicht erst vermehren können.
    Schneckenzaun um besonders gefährdete Beete anlegen.
Gemüsebeeten grundsätzlich einen offenen, sonnigen Platz im Garten geben.
    Versteckmöglichkeiten für die Schnecken beseitigen.
    Einen Kreis sträuen aus zerkleinerten Eierschalen, Kaffeesatz, Holzschnitzel, grobkörniger Sand oder Kies um empfindliche Pflanzen oder um Gemüsebeete.
    Natürliche Feinde fördern: Laufkäfer, Kröten, Blindschleichen, Vögel, Igel kann man mit Laub-, Steinhaufen und Nisthilfen den Aufenthalt schmackhaft machen.
    Täglich Schnecken sammeln an gestellten Fallen, wie Bretter legen, Kohl- und Rhabarber-Blätter auslegen. An Tagetes, Bartnelke, Kapuzinerkresse, Männertreu, Fingerhut und Akelei suchen, einsammeln und in entfernter Natur aussetzen.
Die Spanische Wegschnecke gehört zu den Kannibalen und frisst ihre eigenen toten Weggenossen auf. Was ist nicht zu empfehlen zur Tötung der Schnecken? Das Durchschneiden der Tiere ist weitverbreitete Praxis. Bleiben diese Tiere jedoch im Beet liegen, werden andere Nacktschnecken angelockt, da sie auch Aasfresser sind.
    Bierfallen locken nicht nur Schnecken aus dem eigenen Garten sehr stark an. Die Spanische Wegschnecke kann die meisten ihrer Nahrungsmittel bis zu 50 Meter weit riechen und frisst im Grunde genommen fast alle Pflanzen.
    Abgesammelte Schnecken tötet man durch einen Guss kochenden Wassers ab, keinesfalls durch Salz (da qualvoller Tod für die Tiere). Die abgekühlte Brühe kann dann kompostiert werden.
Schleimspur nach dem sie Schneckenkorn gefressen hatte   Schneckenkorn und Salz ist ein qualvoller Tot, den ich auch meinen Feinden nicht wünsche




Weinbergschnecken Weinbergschnecken


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